Baukostenindex in Berlin

Baukostenindex in BerlinDer Baukostenindex ist ein Indikator, mit welchem die Entwicklung der Kosten der Baumaterialien gemessen wird. Auch die Kosten für die Arbeitskräfte fließen mit hinein wie auch die Kostenentwicklung für Geräte, Bauhilfen und Energie. Dieser Index wird alle fünf Jahre neu auf 100 gesetzt. Das letzte Mal geschah das 2005, was bedeutet, dass der Index für dieses Jahr 100 beträgt und alle darauf folgenden Jahre daran gemessen wurden. Der Baukostenindex misst die Kostenerstellung für den Bauunternehmer für den Neubau von Wohngebäuden. Er wird nicht für einzelne Bauleistungen ermittelt. Wer also die Finanzierung für ein eigenes Haus plant, sollte sich gründlich mit dem Baukostenindex auseinandersetzen.

In Berlin ist die Bauaktivität seit der Wiedervereinigung 1989 drastisch gestiegen. Die Mauer wurde abgerissen und mit dem ehemaligen Todesstreifen wurde viel potenzielles Bauland freigesetzt. Dieses wurde von nationalen wie internationalen Firmen groß umworben. Heute sieht man nicht mehr, wo dieser Streifen war, denn dieses beliebte Bauland wurde äußerst gut genutzt. Die Vereinigung von Ost- und Westdeutschland brachte auch den Kapitalismus in den östlichen Teil Berlins, was Renovierungen und Erneuerungen der bestehenden Gebäude mit sich brachte. Mittlerweile sind nur noch wenige Spuren vom alten, getrennten Berlin vorhanden und die deutsche Hauptstadt scheint wieder eine ganz normale Metropole zu sein.

Der Baukostenindex ist in Berlin starken Schwankungen unterworfen. In den letzten zehn Jahren hatte er 2007 seinen Höhepunkt und ist dann bis 2009 wieder rasant gesunken. Zum Basisjahr 2005 ist er bis 2009 um 13,9 Punkte gestiegen, wobei die Steigung von 2001 bis 2005 nur 0,3 Punkte betrug. Im Allgemeinen wurde im April und Mai 2011 weniger gebaut in Berlin als den Vorjahresmonaten. Der Auftragsrückgang beträgt 31 Prozent und es gab 7,5 Prozent weniger Beschäftigte im Baugewerbe dessen Umsatz um 7 Prozent sank. Schon im Juni sah die Situation wieder anders aus. Der Umsatz hat sich im Vergleich zum Juni 2010 um 11,1 Prozent erhöht und es gab ein Viertel mehr Auftragseingänge. Das brachte gleichzeitig eine Erhöhung der Zahl der Beschäftigten um 9,5 Prozent.

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